Ihr Nutzen / Inhalte
Der Vortrag liefert Tiefenanalyse statt pädagogischer Rezepte. Er befähigt Teilnehmende, Situationen richtig einzuschätzen:
- Die Binnenperspektive : Kritische Selbstreflexion eines Insiders. Welche Narrative über „die Juden“ und „Israel“ werden in Moscheegemeinden und am Familientisch tradiert?
- Differenzierungskompetenz : Unterscheidung zwischen politischem Protest, israelbezogenem Antisemitismus und klassischer Judenfeindschaft – und warum diese Trennschärfe für den Dialog überlebenswichtig ist.
- Transnationale Echokammern : Wie Diskurse aus der Türkei oder dem arabischen Raum ungefiltert in deutsche Debatten einfließen.
- Grenzen des Dialogs : Kriterien entwickeln: Wann lohnt sich das Gespräch, und wo muss eine klare rote Linie gezogen werden (Stichwort: Islamismus)?
Zielgruppe
- Akademien & Stiftungen: Für Tagungen zur politischen Bildung und Demokratieförderung.
- Jüdische & Christliche Gemeinden: Für den interreligiösen Dialog und Sicherheitsanalysen.
- Präventionsakteure & Schulämter: Als Hintergrund-Schulung für Fachkräfte (Lehrer, Sozialarbeiter), die das Phänomen verstehen wollen.
Ihr Trainer
Engin Karahan analysiert als langjähriger Kenner der Verbandslandschaft die Schnittstellen von Religion, Politik und Identität. Er betrachtet das Phänomen des Antisemitismus aus einer explizit inner-muslimischen Perspektive – selbstkritisch, analytisch und lösungsorientiert.
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