Krisenkommunikation: Professionell reagieren bei Shitstorms

Ein falsches Wort, ein unbedachter Tweet oder interne Konflikte, die nach außen dringen: In der digitalen Erregungskultur kann die Stimmung innerhalb von Minuten kippen. Für gemeinnützige Träger und…
Kommunikation & PR

Das Problem

Die Vorbereitung auf die Krise fängt vor der Krise an. Wer erst agiert, wenn die Presse anruft, hat schon verloren. Oft fehlen in Vereinen klare Zuständigkeiten: Wer darf sprechen? Wer hat das Passwort für Social Media? Und wie reagiert man auf Vorwürfe (z.B. Extremismusnähe, Veruntreuung), ohne sich um Kopf und Kragen zu reden?

Ihr Nutzen / Inhalte

Der Workshop simuliert den Ernstfall und etabliert feste Strukturen:

  • Prävention : Erstellung eines Notfallplans. Wer gehört in den Krisenstab? Wer ist Sprecher? (One-Voice-Policy).
  • Agieren statt Reagieren : Wie man negative Themen selbst abräumt, bevor andere sie skandalisieren (Proaktive Kommunikation).
  • Framing & Wording: Wie formuliere ich Pressemitteilungen, die juristisch sauber und empathisch zugleich sind? Wie vermeide ich „Rechtfertigungs-Fallen”?
  • Der Shitstorm-Algorithmus : Dynamiken in sozialen Medien verstehen. Wann löschen? Wann antworten? Wann aussitzen?
  • Fallanalyse : Unterscheidung zwischen berechtigter Kritik, Missverständnissen und gezielten Kampagnen (gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit).

Zielgruppe

  • Vorstände und Öffentlichkeitsarbeit von NGOs, Vereinen und Verbänden.
  • Kommunen , die sicherstellen wollen, dass ihre geförderten Träger im Krisenfall professionell agieren und keinen Flurschaden anrichten.

Ihr Trainer

Engin Karahan verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Verbandsarbeit und kennt die mediale Klaviatur aus eigener Praxis. Er weiß, wie schnell aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird – und wie man den Elefanten wieder aus dem Raum bekommt.

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